Ostseeurlaub mit Kindern

Zur Historie des Gutes Gramkow in Kürze


Das Gut Gramkow wurde im Zehntregister 1230 mit der Bezeichnung „Gramekowe“ ersmals urkundlich erwähnt. 

Bis 1920 war es ein Lehensgut. Ab 1920 war es das Eigentum von Fritz Keding, einem jungen Diplomlandwirt, der das Anwesen völlig renovierte und einen mustergültigen modernen Betrieb daraus machte. 

1946 rückten die russischen Truppen nach dem Abzug der Engländer hier ein. Das verbliebene Inventar und die Betriebsausstattung wurde vollständig erfasst und von den "Befreiern" abtransportiert. Der Gutsherr wurde standrechtlich erschossen, weil er angeblich Waffen vergraben hatte. 


  ( Erntefest Oktober 1924 vor dem Gutshaus )

Die Gutsflächen ( ca. 350 Hektar ) wurden im Rahmen der Bodenreform in Kleinstparzellen aufgeteilt und an die „kleinen“ Leute im Ort verschenkt. Dieses Aufteilung erfolgte mit der Absicht, dem "Klassenfeind" nie wieder eine Grundlage zu ermöglichen.  

1957  wurde diese „gute Tat“ jedoch durch die erzwungene Mitgliedschaft in der LPG  (landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft ) "gemindert". 

Nach der Wende wurde die ehemalige Gutshoffläche im Zeitraum 1993 bis 2004 Stück für Stück von den jeweiligen Eigentümern abgekauft und geordnet. Die Gebäude wurden hiernach wieder instand gesetzt und der jetzigen Nutzung zugeführt.